Qalovis | Vom Reststoff zum Wertstoff.

Vom Reststoff zum Wertstoff.

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Strom und Wärme aus Holzhackschnitzeln und weiteren Bio-Brennstoffen

Q-PowerGen / Biomasse-Blockheizkraftwerk (BHKW)

Das Qalovis Q-PowerGen Biomasse-BHKW:
Die Funktionsweise im Überblick

Die Brennstoffkosten sind insbesondere für energieintensive Betriebe bei der Gewinn- und Verlustrechnung ein sehr entscheidender Faktor.

Die Frage ist also: Was gibt es für günstige Brennstoffalternativen für Biomasse-Blockheizkraftwerke?

Aus diesem Grund ist ein Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeit die Verbreiterung des Brennstoffspektrums für unsere Q-PowerGen-Anlagen.

Schema des Q-PowerGen

Warum kann das Qalovis Verfahren schon jetzt eine Vielzahl von unkonventionellen Brennstoffe problemlos verwerten?

Die wesentlichen Gründe dafür sind:

1. Stirlingmotor
Der Stirlingmotor funktioniert völlig anders als übliche Verbrennungsmotoren. Darum ist auch keine Gasfilterung erforderlich.
Das wärmeliefernde Medium kommt nicht mit dem im Motor eingeschlossenen Arbeitsgas in Kontakt. Das Motorinnere bleibt vor Verschmutzung geschützt. Die positive Folge: Es gibt keine Verstopfungsanfälligkeit auf der Gasseite.

2. Reaktorgröße
Ein weniger hochgezüchteter Vergasungsprozess mit größerem Reaktorvolumen bewirkt ein robusteres Reaktorverhalten. PositiveAuswirkung: GeringereVerstopfungsanfälligkeit!

3. Rostaufbau
Großflächiger Rost im Vergaser, dadurch weniger anfälliges Verfahren. Keine Filtration, Kühlung und Reinigung des Gases notwendig.

Überzeugende Technik! Der Qalovis FleXgen Stirlingmotor macht den Unterschied.

Der Stirling macht den Unterschied
Bereits der grundsätzliche Aufbau unterscheidet das Qalovis Q-PowerGen-Biomasse-BHKW von anderen Systemen der thermochemischen Holzvergasung. In unseren Anlagen können auch andere Bio-Brennstoffe und nicht nur – wie ansonsten üblich – der Energieträger Holz eingesetzt werden. Während die sogenannten „Holzkraftanlagen“ oder Holzvergaser auf die Verarbeitung des gebildeten „Holzgases“ in Verbrennungsmotoren setzen, eröffnet die Einbindung eines Stirlingmotors völlig andere Möglichkeiten.

Keine Teerbildung
Das im Vergaser gebildete Generatorgas (Hauptbestandteile Stickstoff, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Wasserstoff und Wasserdampf) wird im Q-Power-Gen-System nicht mehr aufwendig gekühlt und filtriert. Erst die Abkühlung des Generatorgases führt in anderen Systemen zur Teerbildung. Solange das Gas nicht unter 350 Grd. C gekühlt wird, entsteht Teer überhaupt nicht. Was also in anderen „Holzgas“-Anlagen als Teer abgeschieden wird, bleibt hier im Generatorgas als energieliefernder Anteil erhalten!

Kein Katalysator notwendig
Da das Generatorgas noch heiß dem Brenner zugeführt wird, bleiben erhebliche Energieanteile im Gas. Das im Brenner gezündete Gas kann dann in einer separat optimierten Brennkammer ausbrennen.Verweilzeit und Strömungsgeschwindigkeiten sind so gewählt, dass insbesondere keine aromatischen Verbindungen (Benzol) mehr im Abgas nachweisbar sind – und dies ohne nachgeschalteten Katalysator. Durch Katalysatoreinstellung und -alterung können in konventionellen „Holzvergasungsanlagen“ langfristig Probleme mit der Einhaltung von Grenzwerten entstehen. Beim FleXgen nicht.

Eine saubere Lösung
Auch die Asche wird direkt nach dem Vergasungsprozess vom Generatorgas getrennt – solange sie noch heiß ist. Dadurch sind polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK´s) in der Asche nicht mehr nachweisbar. Eine Adsorption von Gasbestandteilen und die Bindung dieser umweltgefährdenden Stoffe an die Asche werden verhindert. Die Asche können Sie in die Kompostanlage geben. All dies geht eben nur mit einem Stirlingmotor – dem FleXgen.

Das aufwärtskompatible Q-PowerGen-System
Die bereits eingebauten technologischen „Turbolader“ unseres Q-PowerGen-Systems wollen wir in Zukunft noch umfassender nutzen. In der separaten Brennkammer des Stirlingmotors, sollten in Zukunft auch Generatorgase aus nicht-Holz Biomassen gut verbrennen und sich umweltverträglich nutzen lassen.